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22-tägige Rundreise zu den Höhepunkten Perus

vom 25.02. - 18.03.2017

Pazifikküste - Andenhochland - Amazonas

nur € 3.599,-


Kirche San Francisco, Lima    

Landschaft bei Arequipa

    Mumienfriedhof Chauchilla     Busstopp bei Sillustani

Kirche San Francisco, Lima

 

Landschaft bei Arequipa

 

Mumienfriedhof Chauchilla

 

Busstopp bei Sillustani


Städte und Sehenswürdigkeiten

Erfahren Sie hier Wissenswertes über die Sehenswürdigkeiten, die wir bei unserer Rundreise besuchen.

Über die zugehörigen Links erreichen Sie viele Videofilme, damit Sie eine bessere Vorstellung von den besuchten Orten haben. Bitte beachten Sie, dass einige Videos nur in Englisch oder Spanisch vertont sind. Schalten Sie den Ton einfach aus - Bilder sagen mehr als tausend Worte.

 

VISIT PERU: Peru - live the legend
Hier finden Sie eine Anzahl Videos quer durch Peru,
veröffentlicht vom peruanischen Tourismus-Verband PROMPERU/VISIT PERU

Viele Reiseinfos quer durch Peru (auf Deutsch) finden Sie HIER


 

Lima, koloniale "Stadt der Könige". Historische Altstadt und moderne Weltstadt

Lima ist die Hauptstadt von Peru und mit 8,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes. Lima ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt sowie das bedeutendste Wirtschafts- und Kulturzentrum Perus mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Museen und Baudenkmälern. 1991 wurde die Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Stadt liegt in einer zwar fruchtbaren, aber bewässerungsarmen Küstenwüste am Pazifik, der auf dieser Höhe vom Humboldt-Strom durchzogen wird, einem der fischreichsten Meeresgebiete der Welt. Nur wenige Kilometer landeinwärts beginnen die Anden.

Der spanische Eroberer Francisco Pizarro gründete die Stadt am 18. Januar 1535 unter dem NamenCiudad de los Reyes (Stadt der Könige) auf einer Eingeborenensiedlung am Südufer des Flusses Rimac. Entscheidend waren für Pizarro damals strategische Überlegungen, als er sich für das fruchtbare Tal des Río Rímac entschied. So befand er sich für den Notfall in der Nähe seiner Schiffe und hatte dennoch einen guten Ausgangspunkt, um relativ schnell in die Zentralanden zu gelangen. 

Lima, koloniales Postamt

Lima, koloniales Postamt

Die Unabhängigkeit von Spanien erlangte Peru im Dezember 1820, als eine Rebellenarmee unter Führung des Revolutionärs José de San Martín die Spanier in der Schlacht bei Pisco besiegte. Am 28. Juli 1821 rief San Martín in Lima die Unabhängigkeit Perus aus. 1851 wurde in der peruanischen Hauptstadt die erste Eisenbahnlinie Südamerikas eingeweiht.

Die Stadt befindet sich in der tropischen Klimazone, durch die ständige leichte Brise vom Pazifik erreichen die Temperaturen selbst im Hochsommer selten mehr als 28 Grad Celcius. Leider sorgt dafür im südamerikanischen Winter (Juli/August) der aus der Antarktis kommende Humboldtstrom für den typischen Hochnebel, den die Einheimischen Garua nennen, und der die Stadt in novemberhaft-feuchte Temperaturen und Bilder taucht.

Beim Rundgang durch die historische Altstadt von Lima taucht man in das quirlige Peru ein. Der Rundgang führt von der zentral gelegenen Plaza San Martín durch den Jirón Camaná zu den kolonialbarocken Kirchen San Agustín und Santo Domingo.

Lima, Kirche Santo Domingo

Lima, Kirche Santo Domingo

Es lohnt sich, einen Blick in das Museum für Kunsthandwerk Riva Agüero zu werfen, welches in einem wunderschönen kolonialen Gebäude – einst Wohnhaus des ersten Präsidenten Perus – untergebracht ist. Weiter geht es durch das koloniale Gebäude der Zentralpost hindurch zum Platz Chabuca Grande, vorbei am Bahnhof Desamparados. In der kolonialbarocken Kirche San Francisco gibt es die berühmten Katakomben zu besichtigen, mit den aufgeschichteten Gebeinen unzähliger Limeños, wie die Bewohner Limas genannt werden. Von da aus geht der Weg weiter zur Plaza Mayor, dem Zentralplatz Limas, mit dem Regierungspalast, dem Rathaus mit seinen typischen Balkonen aus dunklem Edelholz, dem Erzbischöflichen Palast und der mächtigen Kathedrale. Unterwegs gibt es Gelegenheit, in einem der schönen Kunsthandwerksläden typisch peruanisches Kunsthandwerk zu erstehen.

Der Stadtteil Miraflores gilt als der "europäische" Stadtteil Limas. Das Klima ist mediterran, der Blick über den Pazifik vor allem bei Sonnenuntergang fantastisch.

Lima, Bahnhof Desamparados

Lima, Bahnhof Desamparados

Viele Boutiquen und Kunsthandwerksmärkte laden zum Stöbern ein, zahlreiche Restaurants bieten internationales Niveau und eine hervorragende Auswahl der reichhaltigen peruanischen Küche, die als eine der besten der Welt gilt.

Miraflores ist ein wohlhabender Stadtbezirk und hat daher viele Kulturzentren, Theater, Kinos und Kunstmuseen, bietet aber auch mit den prähispanischen Ruinen Huaca Pucllana aus dem 6. Jhd. n. Chr. einen Einblick in die Zeit vor den Inkas.

Wer sich einen exzellenten Überblick über die alten peruanischen Kulturen verschaffen will, besucht das Anthropologische Museum (Museo Nacional de Arqueologica y Antropologia) oder das Museum Larco Herrera im Stadtteil Pueblo Libre (optional).  

Zum Video über Lima und Miraflores  HIER KLICKEN

Lima, Blick auf den Pazifik

Lima, Blick auf den Pazifik

TV-Film aus Österreich über Peru  HIER KLICKEN

Der Sonnentempel von Pachacamác

Der Sonnentempel von Pachacamác

 

Inka-Ruinen von Pachacamác 

Die antike Stadt Pachacámac (benannt nach dem gleichnamigen Schöpfergott) liegt etwa 40 km südöstlich vom Stadtzentrum südlich von Lima im Tal des Flusses Lurín und rund 2 km vom Pazifik entfernt.  

Der deutsche Archäologe Max Uhle war einer der ersten Erforscher der Stadt; ihm ist hier ein Gedenkstein gewidmet.

Bereits zur Zeit der spanischen Eroberung war die Stadt über tausend Jahre alt. Unter der Wari-Kultur (ca. 600-800 n. Chr.) wurde die Stadt ausgebaut und diente als religiöses und Verwaltungszentrum mit einem Orakel, das regelmäßig von den Inkas befragt wurde. Die meisten noch erhaltenen Tempel und Gebäude, darunter der Sonnentempel am Hauptplatz, stammen aus der Zeit zwischen 800-1450 n. Chr. Praktisch vollständig erhalten ist der von den Inkas errichtete Teil von Pachacamac, insbesondere der zwischen den Jahren 1440 und 1533 gebaute Bereich. 

Die wichtigsten Gebäude sind der Sonnentempel, der Mondtempel (auch: "Tempel der Sonnenjungfrauen" genannt), der Pachakamaq-Tempel (nur als Ruine erhalten) und der Urpi-Wachaq-Tempel. Von der Panamericana aus sieht man die Ruinen am Hang unterhalb des Vorortes Pachacamás liegen.

Zum Video über Pachacamác  HIER KLICKEN

Panamericana, die "Traumstraße der Welt"

Die Panamericana erstreckt sich über die gesamte Nord-Süd-Ausdehnung des amerikanischen Kontinents, verbindet also Alaska mit Feuerland. In Südamerika führt die sehr gut ausgebaute Panamericana entlang der pazifischen Küstenwüste mit herrlichen Ausblicken auf den brausenden Pazifik, gelegentlich unterbrochen von fruchtbaren Flusstälern. Brücken queren diese Flusstäler, und leider kommt es in der Regenzeit immer wieder zu Überschwemmungen, wenn im Andenhochland starker Regen fällt, die Küstenflüsse anschwellen, nicht selten ganze Brücken wegreißen oder überspülen und die Straße unterbrechen. Über holprige Parallelpisten geht es dann weiter, wodurch sich der Reisetag zwar in die Länge zieht, jedoch gilt: der Weg ist das Ziel, und gerade abseits der Panamericána gewinnt man so unerwartete Einblicke in das Hinterland und das Leben der Bewohner.

In Nasca, wo die Straße einige der berühmten Nasca-Linien durchschneidet, zweigen von der nach Feuerland führende Küstenstrecke mehrere innerkontinentale Streckenabschnitte ab, darunter die Strecke Richtung La Paz in Bolivien bis nach Paraguay, der unsere Reiseroute – mit Unterbrechungen - bis zum Titicacasee folgt.

Fruchtbares Wüstental an der Panamericana

Fruchtbares Wüstental an der Panamericana

Ein paar Eindrücke über die Panamericána zwischen Lima und Nasca bieten die Videos

Panamericana 1          Panamericana 2          Panamericana 3

Die "Kathedrale" im Nationalpark  von Paracas

Die "Kathedrale" im Nationalpark
von Paracas

 

Nationalpark von Paracas

Die Paracas-Halbinsel ist eines der größten Meeresnaturschutzgebiete in Südamerika. Es liegt südlich der Stadt Pisco an der Küste des Pazifischen Ozeans. Der Name "Paracas" kommt aus der Quechua-Sprache der Ureinwohner und bedeutet "Sandsturm".

Der Nationalpark bedeckt eine Fläche von 335.000 Hektar und ist Teil eines der wichtigsten Ökosysteme unseres Planten. Dank des kalten Humboldt-Stroms, der aus der Antarktis herauf strömt, ist das Meer hier sehr fischreich.

An der Küste kann man Flamingos und Pelikane beobachten, und ein Besuch im Museum Julio C. Tello liefert Informationen zur Geologie, Fauna und Flora und zur präkolumbianischen und vorinkaischen Geschichte der Region. Die ersten Bewohner von Paracas siedelten sich vor etwa 7000 Jahren an. So fanden sich alte Gefäße mit Gemüse und Früchten, und sogar ein Musikinstrument aus menschlichen Knochen wurde gefunden.

Bei der sogenannten "Kathedrale" handelt es sich um eine merkwürdige Felsformation im Meer. Nachdem das Meer in Jahrtausenden diese Felsen geformt hat, wurde es im Jahr 2007 bei einem heftigen Erdbeben in der Region, das auch die Stadt Pisco zu Teilen zerstörte, stark beschädigt.

Schöne Fotos vom Nationalpark Paracas und den Ballestas-Inseln gibt es  HIER:     Album 1       Album 2

 

Ballestas-Inseln

Die felsigen Ballestas-Inseln vor Paracas werden auch als "kleines Galapagos von Peru" bezeichnet. Sie sind Teil des Nationalparks von Paracas, stehen unter Naturschutz und dürfen nur an wenigen Stellen betreten werden.

Die Ballestas-Inseln bieten eine große Artenvielfalt an Seevögeln wie dem Guano- oder Perutölpel, Blaufußtölpel, Kormorane, Chilepelikane, alles wichtige Lieferanten des "weißen Goldes von Peru", dem Guano, das in mühevoller Arbeit abgebaut wird.

Kleine Humboldtpinguine watscheln gekonnt über die Felsen, und Kolonien von Seelöwen liegen faul an den Stränden, veranstalten dabei einen ohrenbetäubenden Lärm oder umschwimmen neugierig die Touristenboote. Gelegentlich sieht man einen Rotkopfgeier oder, ganz selten, sogar einen Andenkondor auf der Suche nach Aas. Der Besuch der Ballestas-Inseln ist ein unvergessliches Erlebnis und darf bei keiner Peru-Reise fehlen!

Auf der Bootsfahrt zu den Inseln kann man am Hang eines Hügels eine große Figur erblicken, den geheimnisvollen "Candelabro" (Kerzenhalter). Obwohl diese Geoglyphe stark an die Nasca-Linien erinnert, streiten sich Experten, ob die Figur von der präinkaischen Paracas-Kultur oder im 16./17. Jhd. von Seefahrern oder Fischern als Orientierungspunkt angebracht wurde. Wobei die Paracas-Kultur keine derart geformten Kerzenhalter kannte und es andererseits fraglich ist, ob Seefahrer und Fischer sich so viel Mühe gemacht hätten… Aber urteilen Sie bei Ihrem Besuch selbst!

Der "Candelabro" bei Paracas

Der "Candelabro" bei Paracas

 

Zum Video über eine Bootsfahrt
zu den Ballestas-Inseln
HIER KLICKEN

Imagefilme über die Region Ica - Paracas - Nasca:      Ica 1       Ica 2

Pisco-Probe im "El Catador" bei Ica

Pisco-Probe im "El Catador" bei Ica

 

Bilder zur Bodega El Catador
HIER KLICKEN

 

Wein-/Piscoprobe im Weingut El Catador in Ica

Ica liegt in der Küstenwüste im Süden Perus, allerdings in der Mitte eines grünen Tals. Die vielen Weinberge spiegeln die Fruchtbarkeit dieser Region. Hier wird vor allem Pisco ausgebaut, ein Destillat aus Traubenmost und alkoholisches Nationalgetränk Perus und Chiles.

Das Weingut (Bodega) El Catador wird seit 1856 in 5. Generation im Familienbetrieb geführt. Die Produktion erfolgt weitgehend manufakturell, wobei nach 3 Grundstoffen unterteilt wird:

Pisco Puro Quebranta: Wird sortenrein nur aus der Quebranta Traube gekeltert wird

Pisco Acholada: besteht aus einer Vielzahl von Trauben. Jede Brennerei hat dabei ihr eigenes Geheimrezept, um den besten Blend herzustellen

Pisco Mosto Verde ("grüner Most"): Hierfür werden unvollständig vergorene Trauben destilliert. Das Ergebnis ist eine besonders facettenreiche Aromatik, in der sich ein Maximum an primären Traubenaromen wiederfindet

Bei unserem Besuch in der Bodega El Catador dürfen Sie sich durch eine Vielzahl verschiedener Piscos durchprobieren. Salut!

 

Wüstenoase Huacachina bei Ica

Westlich von Ica, umgeben von Palmen und riesigen Sanddünen, befindet sich die Wüstenoase Huacachina mit ihrer Lagune. Hier wachsen die einzigen Dattelpalmen Perus. Die Oase ist eine der touristischen Attraktionen Perus.

Der Legende nach betrauerte eine junge Frau (Quechua: china) den Tod ihres Geliebten. Die Tränen verwandelten die Inkagötter in eine Lagune, in einen heiligen Ort (Quechua: huaca).

Eine andere Geschichte erzählt von einer Prinzessin, die ihr Abbild in einem Spiegel betrachtete. Als sie einen Jäger entdeckte, der sie beobachtete, erschrak sie und ließ den Spiegel fallen. Dieser zerbrach, und die Scherben verwandelten sich in eine Lagune, die die fliehende Prinzessin verschlang. Bis heute lebt sie als Meerjungfrau in der Lagune.

Wer möchte, kann mit speziellen Sandbuggies die Sanddünen hinabfahren oder sich eine Art Snowboard ausleihen. Anstelle von Schnee wie beim Snowboarding dient hierbei jedoch der Sand als Untergrund.

Schöne Fotos von Huacachina finden Sie  HIER

Oase Huaccachina

Oase Huaccachina

 

Linien von Nasca und Palpa

Der "Astronaut"

Der "Astronaut"

Für die deutsche Archäologin Maria Reiche wurde die Erforschung der Nasca-Linien zum Lebenswerk.

Noch immer streiten sich Archäologen über die Entstehung und den Sinn und Zweck der Nasca- und der benachbarten Palpa-Linien. Niemand weiß, welche Menschen sie gemacht haben und wozu.

Auf einer Fläche von über 500 Quadratkilometern, verstreut auf einer trockenen Hochebene zwischen dem Rio Nasca und dem Rio Ingenio, sind riesige Geoglyphen abgebildet, geometrische Muster, Tiere, Menschen und unzählige exakt gerade, kilometerlange Linien, die man in ihrer Vollständigkeit nur aus dem Flugzeug (oder dem Himmel, als Sitz der Götter?) erfassen kann. Erick von Daniken zufolge handelt es sich bei den geraden Linien um Start- und Landepisten für Besucher eines anderen Planeten…

Nur während eines Fluges über die Linien von Nasca und dem benachbarten Palpa können Sie die Darstellungen eines Affen, einer Spinne, eines Wales, einer Eidechse, eines Kolibris, eines Kondors, gar eines Astronauten bzw. Schamanen und vielen weiteren Figuren erkennen und einen atemberaubenden Blick über die Wüste Nascas genießen.

Dieser Flug ist allerdings nichts für schwache Nerven oder empfindliche Mägen, weshalb Sie sich noch vor Ort entscheiden können, ob Sie mitfliegen möchten oder nicht.

Sollten Abenteuerlust und Neugier größer sein als Ihre Bedenken, geht es noch vor Tagesanbruch zum örtlichen Flughafen von Nasca. Durch den Schattenwurf sieht man die Linien in der ersten Morgensonne besonders plastisch. Am Flughafen wird zunächst ein Videofilm über die Linien gezeigt. Diese Dokumentation dauert ca. 40 Minuten, in denen Sie Informationen erhalten über die Nascakultur und die Figuren, die Sie aus der Luft sehen werden. Sie erhalten eine Karte der archäologischen Zone, die all die Figuren zeigt, die Sie aus der Luft sehen werden.

Die kleine einmotorige Cessna mit Platz für 4 Personen (jede/r Passagier/in hat somit einen Fensterplatz!) bringt Sie dann in die Luft. Nach den obligatorischen Informationen über die Sicherheitsvorschriften kann der rund 30-minütige Rundflug beginnen!

Mumienfriedhof Chauchilla

Mumienfriedhof Chauchilla

 

Mumienfriedhof Chauchilla

20 km südlich von Nasca und 7 km landeinwärts (zu erreichen über eine holprige Sandpiste) befindet sich der ca. 1 ha große Mumienfriedhof von Chauchilla. Die über das ganze Gebiet verteilten Grabkammern wurden von der lokalen, um 700 n. Chr. untergegangenen Poroma-Kultur angelegt; sie sind oval oder rund und bestehen aus einer oder mehreren Kammern. Unbewacht und durch keinerlei Abdeckungen geschützt kauern Mumien in Fötusstellung, von Grabräubern allerdings inzwischen fast allen Schmucks beraubt. Entdeckt wurde das Gräberfeld 1901 vom deutschen Archäologen Max Uhle, der auch die Pachacamác-Ruinen erforscht hat. Erhalten sind außerdem Keramiken und andere Fragmente, die verstreut auf dem Boden der Wüste liegen.

Viele Mumien zeigen Tätowierungen, tote Stammesfürsten sind mit bis zu 2 m langen Haarsträhnen umwickelt, die von Jungfrauen geopfert wurden, welche sich als Zeichen der Trauer kahlschoren. An vielen Schädeln sind Trepanationsöffnungen erkennbar – laut dem peruanischen Archäologen Julio C.Tello sollen 60% der Schädeloperierten den Eingriff überlebt haben…

Inkaruinen "Los Paredones"

Inkaruinen "Los Paredones"

Inka-Ruinen Los Paredones

Die Zitadelle von Los Paredones liegt unmittelbar am Stadtrand von Nasca. Es handelt sich hierbei um die Reste eines Verwaltungszentrums der Inka. Nur 90 Jahre lang haben die Inkas die Gegend und Kulturen von Nasca beherrscht, bevor sie selbst von den spanischen Conquistadores erobert wurden.

 

 

Eines der Aquädukte von Cantalloc

Eines der Aquädukte von Cantalloc

Aquädukte von Cantalloc

Die peruanische Küstenwüste wäre ein blühender Garten Eden, könnte sie ausreichend bewässert werden. Während im Amazonasgebiet Wasser im Überfluss vorhanden ist, sorgen an der Pazifikküste die Geologie für spärliches Oberflächenwasser durch wenige Flüsse, und der kalte Humboldtstrom aus der Antarktis für seltenen Regen, trotz subtropischer Lage.

So hat die Nasca-Kultur schon vor 2000 Jahren ein einzigartiges System unterirdischer Aquädukte zur Bewässerung des trockenen Landes entwickelt. Nach wie vor existieren über 30 Aquädukte, welche die örtlichen Bauern noch heute zum Anbau von Baumwolle, Feldfrüchten und Obst genutzt werden. Es handelt sich hierbei um große, bis ins Grundwasser reichende, spiralförmige Löcher, die untereinander durch Kanäle verbunden sind. Angeblich sorgt die durch die Tiefe der Aquädukte entstehende Luftzirkulation dafür, dass das Wasser schneller fließt.

 

Die Keramikerin Jenny Calle in ihrer Werkstatt

Die Keramikerin Jenny Calle
in ihrer Werkstatt

Besuch einer traditionellen Keramikwerkstatt

Die Keramikerin Jenny Calle aus Nasca (www.facebook.com/tallerdeceramicasjenny/) stellt nach altüberlieferter Tradition Keramiken her. Sie gewährt Besuchern Einblick in ihr Atelier und zeigt Schritt für Schritt, wie der gesamte Produktionsprozess verläuft. Die alten südamerikanischen Kulturen kannten keine Töpferscheibe, und somit lernen Sie eine ganz andere Art der Töpfereitechnik kennen.

Wer will, darf selber Hand anlegen (und muss das Stück dann aber auch mitnehmen!). Weniger talentierte Besucher können schöne Keramik-Souvenirs im Stil der Nasca-Kultur auch käuflich erwerben.

 

TV-Doku aus der ZDF-Reihe TERRA X:  "Tatort Peru - Im Bann der Nasca-Linien"   HIER KLICKEN

 

Arequipa, die "Weisse Stadt" (UNESCO-Weltkulturerbe) und Umgebung

Koloniale Barockkirche in Yanahuara

Koloniale Barockkirche in Yanahuara 

 Zum Video über Yanahuara
HIER KLICKEN
 

Die Kolonialstadt am Rio Chili wurde 1540 von den Spaniern gegründet. Sie liegt 2.300 Meter hoch, ihr Hausberg ist der 5821 Meter hohe Vulkan Misti. Das Klima ist sehr angenehm, die Höhe gut verträglich. Ihre schönen, spanischen Gebäude aus der Kolonialzeit haben ihr das Attribut "weiße Stadt" verliehen. Ihren Namen hat sie vom weißen Sillar, zu Stein erstarrtem Lavaschaum, der in dieser Gegend am Fuße dreier Vulkane reichlich vorkommt, und dem im Volksglauben eine Unheil abwehrende Kraft innewohnt.

Das Kloster Santa Catalina aus dem 16. Jhd. ist eines der Wahrzeichen der Stadt und der Hl. Katharina von Siena geweiht. Das rund 20.000 m² große Kloster beherbergt heute noch etwa zwanzig Nonnen, die in einem Seitenflügel des Klosters leben. Der überwiegende Teil der Klostergebäude kann jedoch besichtigt werden.

Das Kloster ist wie eine Stadt innerhalb der Stadt, in der früher Töchter wohlhabender spanischstämmiger Familien von Nonnen unterrichtet wurden. Die Novizinnen lebten wohl recht ungezwungen und durften sich eigene Bedienstete halten. Wenn sie Chorschwestern werden wollten, mussten sie ins Kloster eine Mitgift in Höhe von etwa 2400 Silbermünzen sowie wertvolle Gegenstände einbringen. Bis zu 150 Nonnen und 300 Bedienstete lebten zeitweise im Kloster Santa Catalina.

Die französisch-peruanische Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Flora Tristan – übrigens die Großmutter des Malers Paul Gaugin – berichtete im Jahre 1834 über das Kloster, dass die Nonnen von Santa Catalina weit ungezwungener lebten, als ihre strenge Regel es hätte erwarten lassen.

Die prächtige "Plaza de Armas" in der Stadtmitte ist umgeben von Palmen und kolonialen Arkaden. Die architektonisch imposante Kathedrale dominiert den Platz, in ihrem Innern gibt es koloniale Kunst zu bestaunen.

 

Restaurant "Sol de Mayo" in  Yanahuara

Restaurant "Sol de Mayo" in  Yanahuara

Yanahuara

Der Stadtteil Yanahuara versetzt mit seinen kleinen, verwinkelten Gassen seine Besucher in die koloniale Vergangenheit. Vom Aussichtspunkt “Mirador Yanahuara” aus hat man eine wundervollen Überblick über die ganze "weiße Stadt", im Hintergrund die Vulkanberge "El Misti" (5821 müM), "Cachani" (6075 müM) und "Pichu Pichu" (5425 müM).

Als Schutzpatron der mit mindestens 2 Erdbeben pro Jahr geplagten Stadt gilt der "Señor de los Temblores", der "Herr der Erdbeben", von der berühmten Malerschule Cuscos in Gestalt des Gekreuzigten dargestellt.

Imagefilme über Arequipa:       Arequipa 1        Arequipa 2

Mühle von Sabandía

Mühle von Sabandía

Sabandía

Die Mühle von Sabandía, 10 km außerhalb von Arequipa gelegen, wurde im Jahr 1621 gebaut. Nach einer langen Zeit des Verfalls wurde sie restauriert und ist heute, eingebettet in eine wunderschöne Landschaft, eine der Attraktionen von Arequipa. Im Garten der Mühle ist ein Streichelzoo untergebracht, mit zahlreichen Lamas, Alpakas, Guanacos und Vicuñas.

Die Umgebung von Arequipa bietet zahlreiche Orte mit Thermalquellen und Medizinalbädern (kein Wunder hinsichtlich der nahen Vulkane), die Linderung bei allerlei Beschwerden versprechen. Das beste Mineralwasser Perus, das Socosani, stammt aus dieser Gegend.

 

 

 

Colca-Canyon mit Kondor-Beobachtung

Der Colca Canyon liegt nördlich von Arequipa und wird auch das "Tal der Kondore" genannt. Er ist von großem landschaftlichen Reiz und eine der schönsten Regionen Perus. Auch die ca. 160 km lange Wegstrecke von Arequipa nach Chivay, dem Tor zum Colca-Tal, ist von beeindruckender Schönheit. Sie führt durch den Nationalpark Pampa Cañahuas in rund 4.000 Metern Höhe, dann über den Patapampa Pass in 4.910 Metern Höhe und windet sich schließlich viele Serpentinen hinab in den Colca Canyon (um 3.600 müM).

Die tiefe Schlucht ist in präkolombianische Terrassen aller Grünschattierungen gestaffelt und wird von hohen Bergen gesäumt. Noch heute werden diese Terrassen von Bauern bewirtschaftet. Auf mittleren 3.600 müM verläuft die Straße (teilweise Schotterpiste) entlang der tiefen, bis 1.200 Metern tiefen Schlucht.

Am Aussichtspunkt "Cruz del Condor" kann man in den frühen Morgenstunden mächtige Andenkondore beobachten, die, von der Thermik getragen, über der Schlucht segeln.

Colca-Tal

Colca-Tal


Am Patapampa-Pass

Am Patapampa-Pass  

"Mirador des los Volcanes" und Patapampa-Pass

Der Weg von Arequipa in den Colca-Canyon führt am "Mirador de los Volcanes" vorbei, von wo aus man eine großartige Aussicht auf die umliegende Vulkane genießt. Nicht weit davon entfernt überquert die Straße den Patapampa-Pass in 4.910 Metern Höhe. Die Gegend erinnert an eine Mondlandschaft, der eisige Wind und beißende Schneeflocken sorgen für einen nur kurzen Foto-Zwischenstop.  

Zum Video über eine Fahrt von Arequipa in den Colca-Canyon*  HIER KLICKEN

*der Film wurde im peruanischen Winter gedreht. Unsere Rundreise findet im Spätsommer statt

TV-Doku aus der ZDF-Reihe TERRA X über den Colca Canyon  HIER KLICKEN 

 

Nationalpark  "Salinas y Aguada Blanca" und "Pampa Cañahuas"

Die Fahrt von Arequipa ins Colca-Tal führt durch die Hochanden und die Nationalparks Salinas y Aguada Blanca und Pampa Cañahuas. Vicuña- und Guanaco-Herden leben hier auf durchschnittlich 4.000 Metern Höhe und ernähren sich vom saftigen Ichu-Gras. Durch ihre Kieferstellung zupfen die Tiere das Gras nicht aus, sondern schneiden es nur ab. Das schont die Grasnarbe in diesem ökologisch sensiblen Gebiet. Ihr wärmendes Fell mit feinsten Fasern schützt die Tiere vor der brennenden Höhensonne tagsüber sowie der nächtlichen Eiseskälte, sie sind also perfekt angepasst an ihre Umwelt.

Die Landschaft bietet spektakuläre Ausblicke auf die Vulkane Ubinas, Mismi, Misti, Chachani, Ampato und Sabancaya, die die Fahrt auf der gut ausgebauten Straße im Hintergrund begleiten.

Grandiose Felsformationen fesseln den Blick, die Landschaft ist rau und weit und von faszinierender Schönheit. Die Vegetation ist exotisch, gelegentlich tauchen in geschützten Tälern Kakteenhaine auf.

Zu den Tieren, die in diesem Ökosystem leben, zählen neben Vicuñas, Guanacos und Alpakas auch der Andenhirsch, Pumas, Chinchillas und vereinzelt auch Kondore. Ornithologen kommen auf ihre Kosten, denn hier sind auch das Puna-Steißhuhn, der Andensäbelschnäbler, die Anden-Schopfente, die Olivenscharbe, die Andengans, der Inkataucher und viele Vogelarten mehr beheimatet.

Bei einem Zwischenstopp in Viscachani können wir bizarre Sandstein-Formationen bewundern und uns mit Getränken, Snacks und Souvenirs aus Alpaka-Wolle versorgen.

Die Nationalparks wurden zum Schutz der Vicuñas eingerichtet, die wegen ihre feinen Wolle gejagt wurden. Vicuñas lassen sich nicht domestizieren, weshalb sie fast ausgerottet wurden. Heute stehen diese grazilen Tiere, die so gar nicht in das raue Altiplano passen wollen, im Nationalpark unter Schutz und werden alle 2 Jahre von Dorfgemeinschaften in sogenannten chaccu zusammengetrieben und geschoren. Vicuña-Wolle ist die kostbarste Wolle der Welt – völlig zu Recht! 

 

Reportage über den "Chaccu" der Vicuñas  HIER KLICKEN

Zum Video über Vicuñas in Pampa Cañahuas  HIER KLICKEN

Vicuñas im Nationalpark Pampa Cañahuas

Vicuñas im Nationalpark
Pampa Cañahuas

 "Chaccu" der Vicuñas

"Chaccu" der Vicuñas

Zum Video über Vicuñas in Pampa Cañahuas
HIER KLICKEN


Flamingos im Lagunillas-See

Flamingos im Lagunillas-See

Lagunillas-See mit Flamingos

In der Tat wurden im Frühsommer 2015 am Bodensee im Flachwasser vor der Insel Reichenau 3 Flamingos gesichtet! Der Lagunillas-See im Hochland Perus ist zwar nur ein Fünftel so groß und wesentlich flacher als der Bodensee, bietet aber Lebensraum für eine große Kolonie Flamingos. Auf einer Höhe von 4.174 müM und im leicht salzigen Wasser (das der Bodensee nicht bietet) fühlen sich die rosafarbenen Vögel wohl. 

TV-Film über eine Fahrt durch das peruanische Andenhochland  HIER KLICKEN

Zwei Videos über eine Busfahrt von Cusco nach Puno:   Teil 1    Teil 2

 

 

Grabtürme von Sillustani

Am Ufer des Sees Umayo, 34 km nordöstlich von Puno wurden um das Jahr 1.000 unserer Zeitrechnung Grabtürme errichtet, Chullpas ("Seelenhäuser") genannt. Die Türme sind 10-13 Meter hoch, gebaut aus großen quadratischen Blöcken, die ohne Mörtel zusammengesetzt wurden. Bestattet wurden hier über 15 Generationen lang bedeutende Persönlichkeiten vor-inkaischer Kultur. Zwar sind die meisten Türme von Grabräubern geplündert worden, aber das schmälert nicht ihre imposante Erscheinung. 

Zum Video über die Chullpas von Sillustani  HIER KLICKEN 

Chullpa in Sillustani

Puno, größte Stadt am Titicacasee

Der Titicacasee auf 3830 müM ist der höchstgelegene kommerziell schiffbare See der Welt. Mit 8.372 km² ist er größer als die Schweiz. Hier leben die Völker der Aymara und Quechua, Völker, die schon über 1000 Jahre vor den Inkas hier gesiedelt haben. Ein Badesee ist der Titicacasee allerdings nicht, denn dazu ist er – in dieser Höhenlage – zu kalt.

 

TV-Film über Puno  HIER KLICKEN

Puno am Titicacasee

Puno am Titicacasee

Schwimmende Inseln der Uros

Die schwimmenden Inseln der Uros bestehen aus dem üppig wachsenden Schilf des Titicacasees. Das Schilf wird im seichten Wasser geerntet und in feste Bündel zusammengebunden. Es bildet, aneinandergereiht und miteinander verbunden, schwimmende Plattformen, die ganze Schilfhütten-Dörfer tragen. Mit einer Art Anker werden die Inseln daran gehindert, wegzudriften. Das Material der Inseln und das Wasser bedingen, dass die Insel ständig ausgebessert werden müssen, so dass sie sich mit der Zeit immer wieder komplett erneuern.

Auch Boote werden aus Schilf gebaut; sie können eine ganze Familie tragen.

Vor Jahrhunderten hat der kleine Stamm der Uros die schwimmenden Schilfinseln als Möglichkeit entdeckt, um sich abzuschotten und vor feindlichen Stämmen zu schützen.

Zum Videofilm über die Uros  HIER KLICKEN

Schwimmende Insel der Uros

Schwimmende Insel der Uros
©PromPeru

 

Insel Taquile

"Taquile" ist das spanische, "Intika" das Quechua-Wort für diese 5,5 km lange und 1,6 km breite Insel im Titcacasee. Der höchste Punkt der Insel befindet sich auf einer Höhe von 4.050 müM.

Auf der Insel leben ca. 1.700 quechua-sprachige Einwohner, wobei die Jugend oft auch untereinander Spanisch spricht. Taquile gehörte zunächst zur Tiwanaku-Kultur (um 800 n. Chr.), später zum Reich der Inkas. Während der spanischen Eroberung im 16. Jhd. gelang es den Taquileños lange Zeit, sich verborgen zu halten, so dass die Spanier die Insel unbewohnt glaubten. Schließlich diktierten doch noch die spanischen Kolonialherren die Gesetze auf der Insel, den Bewohnern wurde das Tragen der traditionellen Kleidung verboten und sie mussten die spanische Bauerntracht tragen. Bemerkenswerterweise ist es gerade diese Tracht, die von den Taquileños heutzutage mit großem Stolz getragen wird.

Als die Insel in den 1930er Jahren zur Gefängnisinsel ("peruanisches Alcatraz") wurde, kauften die Taquileños 1937 das Eigentumsrecht über ihre Insel zurück. 

Die Taquileños sind in einer Genossenschaft organisiert, die sich bewusst auf die vorinkaischen Gebote "Ama suwa, ama llulla, ama qilla" (nicht stehlen, nicht lügen, nicht faul sein) bezieht. Infolge dessen gibt es keine Polizeieinheit auf der Insel.

 

 

 

Palmsonntag auf der  Insel Taquile

Palmsonntag auf der
Insel Taquile

Die Genossenschaft kontrolliert auch den stark angestiegenen Tourismus. Hotels sucht man auf der Insel dennoch vergeblich, übernachten kann man ausschließlich in privaten Unterkünften.

Berühmt sind die Taquileños auch für ihre hochwertigen Webereien und Strickereien, wobei die Textilien hauptsächlich von Männern hergestellt werden. Im Jahr 2008 wurde die Textilkunst der Taquileños in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit übernommen.

Auffallend sind die Solarzellen, die sich inzwischen auf fast jedem Hausdach befinden. Sie sorgen für eine autonome Energieversorgung, erlauben den Betrieb von Computern und öffnen somit den Zugang zur Welt.

 

Zum Video über die Insel Taquile  HIER KLICKEN

Insel Taquile

Insel Taquile

 

La Raya-Pass

Der La-Raya-Pass im gleichnamigen Dorf ist mit 4.314 müM der höchste Punkt zwischen Puno und Cusco und Haltestelle für die Zugverbindung zwischen Puno-Juliaca und Cusco.

 

Zum Video über den La-Raya-Pass  HIER KLICKEN

La-Raya-Pass

La-Raya-Pass

Pucará

"Toritos de Pucará"

"Toritos de Pucará"

Pucará hat eine große und sehenswerte Kathedrale. In der Nähe davon können Ausgrabungen von Tempeln der Pucará-Kultur besichtigt werden, das lokale Museum zeigt Keramiken und gravierte Steine und Stelen der Pucara-Kultur.

Pucará ist in Peru durch seine Stierfigur-Keramiken bekannt. Auf dem Dach eines Hauses angebracht, soll der "Torito de Pucará" Glück bringen. Ursprünglich handelte es sich bei den Keramikfigürchen um Lamas, die dann während der Kolonialzeit zu Stieren mutierten.

 

Eine kurze TV-Doku über Pucará sehen Sie  HIER

 

 

Raqchi

Die Ruinen von Raqchi, einer Tempelanlage mit Siedlung, die bis in die Zeit der Tiwanaku-Kultur (um 600 n. Chr.) zurückreichen, lohnen unbedingt einen Besuch. Erhalten sind eine imposante Mauer des Wiracocha-Tempels (dem Schöpfergott) mit hohen Säulen, runden Speichergebäuden, Bädern und zahlreichen Rundbauten, die als Wohnhäuser dienten, sowie eine mächtige Umfassungsmauer aus der späteren Inka-Zeit.

Ebenfalls lohnt ein Blick in die äußerlich rustikal-unscheinbare Kapelle San Miguel in Raqchi, und nicht zuletzt sind die Bewohner Raqchis bekannt für ihr hochwertiges Kunsthandwerk.


 

Ruinen in Raqchi

Ruinen in Raqchi

TV-Film über die Ruinen von Raqchi sowie Folkloretänze Perus  HIER KLICKEN  (ab Minute 2)

Andahuaylillas

An der Plaza in Andahuaylillas ist der Besuch der Jesuitenkirche San Pedro Apóstol ein Muss. Die Kirche gilt als die "Sixtinische Kapelle Amerikas", denn sie ist eine der schönsten Barockkirchen von Peru. Der vergoldete Altar ist beeindruckend, Fresken und Gemälde von Künstlern der Cusco-Schule zeigen die Verbindung indianischer und christlicher Kunst.

 

Eine TV-Doku über die "Sixtinische Kapelle Amerikas" sehen Sie HIER

Kirche San Pedro Apóstol

Kirche San Pedro Apóstol

  Cusco, historische Inka-Hauptstadt und "Nabel der Welt"

Qoricancha

Qoricancha

Kurzer Touristenfilm über Qoricancha HIER

Kathedrale in Cusco

Kathedrale in Cusco 

In 3.300 Höhenmetern zeigt die quirlige Andenmetropole Cusco die Pracht der Inka-Kultur. Die Mischung aus Inka-Architektur und spanischer Kolonialzeit bietet ein außergewöhnliches Flair und fasziniert alle Besucher. In der Inka-Zeit war Cusco die Hauptstadt ihres Reiches Tahuantinsuyo, einem vierteiligen Reich, dessen Mittelpunkt Cusco bildete. Für die Inkas war es heilige Stätte und Pilgerort, die sie den "Nabel der Welt" nannten. Viele der mit Kopfstein belegten Straßen in Cusco stammen noch von den Inka.

Der Qoricancha-Tempel wurde 1438 n. Chr. zur Ehre des Sonnengottes als Hauptsonnentempel errichtet und ist somit der heiligste Ort, an dem die Inkas ihre wichtigsten Zeremonien feierten. Den Tempel durfte man nur nüchtern, barfuß und zum Zeichen der Demut mit einer Last auf dem Rücken sowie den Weisungen des Hohepriesters folgend betreten.

Der Inka Manco Cápac hatte den Ort höchstselbst ausgewählt, als Wohnhaus seiner Schwestern, mit denen er inzestuös lebte. Sein Nachfolger, der Inka Pachacútec ("Der die Welt verwandelt"), steigerte die sakrale Bedeutung des Ortes noch, in dem er Cusco in Form eines Pumas ausbauen ließ, einem Machtsymbol der Inka-Tradition, wobei der Puma so liegt, dass der Tempel Qoricancha genau unterhalb des Pumaschwanzes an der Stelle seiner Sexualorgane platziert ist. 

Der Tempel wurde im 17. Jhd. von den spanischen Kolonialherren geschliffen und mit dem Kloster Santo Domingo überbaut. Nichtsdestotrotz ist es immer noch ein imposanter Bau, gelegen inmitten der Stadt.

Die Kathedrale am Hauptplatz, der "Plaza de Armas", zeigt wunderschöne Beispiele der sogenannten Cusco-Schule, in der künstlerisch die Inka- mit der christlichen Kultur verschmolzen wurde. Eines der fast 400 kolonialen Gemälde zeigt in einer Darstellung des Abendmahls, wie Jesus mit seinen Jüngern, versammelt am Tisch, Meerschweinchen verspeisen.

 

Kurze TV-Doku über die Kathedrale von Cusco  HIER KLICKEN

Quenko

Quenko

Quenko

Die religiöse Anlage liegt rund 4 km nordöstlich von Cusco. Sie wurde direkt in die Felsen gebaut, denn nach Überzeugung der Inkas waren die natürlichen Felsen Götter und wurden daher unmittelbar in die Kulthandlungen eingebunden. Die Treppengänge sind in den Fels gemeißelt, die Inkas schufen Kanäle, in denen sie wahrscheinlich "Chicha", das traditionelle Maisbier, für ihre Rituale aufbewahrten. Die Anlage verfügt über einen halbrunden Platz, der von einer niedrigen Mauer mit einer Reihe von Nischen abgegrenzt wird. Im Zentrum befindet sich der "Huaca", das Heiligtum, ein schlanker Stein, der wie eine Statue inmitten einer Kapelle steht.

TV-Film über Quenko  HIER KLICKEN

Tambomachay

Tambomachay

Tambomachay

Dieses Heiligtum diente dem Wasserkult. Es zeigt feine gearbeitete architektonische Anlagen wie Plattformen, Nischen und Brunnen, die über vier terrassenförmige Ebenen vom Wasser höhergelegener Quellen gespeist werden. Es handelt sich um eines der Heiligtümer, das durch eine Reihe von imaginären Linien verbunden war, welche Ort und Zeit für religiöse Zeremonien bestimmten. Die Anlage befindet sich rund 8 km von Cusco entfernt.

Kurze TV-Doku über Tambomachay  HIER KLICKEN

Sacsayhuamán

Sacsayhuamán

Sacsayhuamán

Quasi als Kopf des Pumas, in dessen Form Cusco gebaut wurde, entstand die gigantische Festung von Sacsayhuamán ("gesättigter Falke"), 3 km oberhalb von Cusco. Die Anlage beeindruckt mit ihrer perfekten Steinarchitektur. In Zickzack-Form wurden tonnenschwere, exakt behauene Kalksteine fugenlos neben- und ineinandergefügt – noch heute ist es ein Rätsel, wie den Konstrukteuren der Inka-Zeit solch eine Meisterleistung gelingen konnte. Sie sollte offenkundig als Repräsentationsort dienen und als militärische Befestigung die Stadt schützen, wenngleich einige Bauformen an religiöse Anlagen erinnern.

Wohl unter dem Inkaherrscher Pachacútec begonnen, haben der Legende nach 20.000 Arbeiter über 50 Jahre benötigt, um diese gewaltige Festung zu erbauen.

Die Festung ist eine der bedeutendsten und faszinierendsten Sehenswürdigkeiten aus der Inka-Zeit, von hier oben genießt man einen wunderbaren Ausblick auf die alte Inka-Hauptstadt.

Zur Dokumentation über Sacsayhuamán  HIER KLICKEN

Puka Pukara

Puka Pukara

Puka Pukara

Bei den Ruinen von Puka Pukara, 7 km von Cusco, handelt es sich um eine das Tal überblickende Militär- und Verwaltungsanlage, errichtet wahrscheinlich unter Pachacútec. Mächtige Mauern, Terrassen und Treppenanlagen sind an prominenter Stelle in die Landschaft gesetzt, sie sind jedoch nicht so exakt bearbeitet wie etwa die Mauern von Sacsayhuamán. Möglicherwiese hatten die Erbauer keine Zeit für eine sorgfältigere Bearbeitung, denn ihre oft gewaltsamen Eroberungen brachten lhnen viele Feinde.

Der Name bedeutet "rote Festung" und weist auf die rote Färbung hin, welche die Mauern während der Dämmerung annehmen. Ein schöner Blick auf das Heilige Tal belohnt den (nicht allzu schweren) Aufstieg.

 

Zum Video über Puka Pukara  HIER KLICKEN

 

Regenbogen im  Heiligen Tal der Inkas

Regenbogen im
Heiligen Tal der Inkas

Heiliges Tal der Inkas

Nordöstlich von Cusco befindet sich der "Valle Sagrado", das Heilige Tal der Inkas. Wie auf einer Perlenschnur aufgereiht sind hier eine ganze Reihe von einzigartigen Relikten der Inka- und Vor-Inka-Zeit zu entdecken. Das Klima ist in Anbetracht der Höhenlage mild. Das Tal des Flusses Vilcanota, auch Urubamba genannt, ist sehr fruchtbar, wird an den Bergen in Terrassen bewirtschaftet und ist für peruanische Verhältnisse relativ dicht besiedelt.

 

Touristenvideo über das Heilige Tal der Inkas   HIER KLICKEN

 

Pisac

Pisac

Pisac

ist eine Stadt und eine frühere Bergfeste der Inkas, rund 33 km von Cusco entfernt. Zur Ruinenanlage führt eine lange Treppe hinauf zu einem Plateau, auf dem sich ein mächtiger Felsbrocken befindet, der Intihuanta, von dem die Inka glaubten, an ihm sei die Sonne angebunden.

Der berühmte "bunte Sonntagsmarkt" im Zentrum von Pisac ist inzwischen dem alltäglichen und überall anzutreffenden Kunsthandwerks-Angebot gewichen. Zwar bringen immer noch Sonntags die Bauern der Umgebung ihre Früchte zum Markt nach Pisac, aber ob sich der geneigte Tourist unbedingt mit einem Sack wenn auch exotisch anmutender Kartoffeln, einem Kilo Quinoa, Coca-Blättern oder einem gemästeten Meerschweinchen versorgen will, sei dahingestellt.

Zum Video über Pisac  HIER KLICKEN

 

Urubamba

Urubamba

Urubamba

gilt als das "Herz des Heiligen Tals", bietet jedoch selbst keine archäologischen Besonderheiten und ist daher auf dem Weg durch das Heilige Tal eher Durchgangsstation. Gleichwohl gibt es hier, 70 km weg von der quirligen Inkastadt Cusco, eine Reihe schöner, ruhiger Hotels auch in gehobener Kategorie.

Außerdem ist Urubamba die Partnerstadt von Eching bei München.

 

Kirche und Markt in Chinchero

Kirche und Markt in Chinchero  

Textilfärberei in Chinchero

Textilfärberei in Chinchero

Chinchero

Chinchero, etwa 30 Kilometer nordwestlich von Cusco, war der Sommersitz der Inkas. Aus der Inka-Zeit sind noch viele Mauern erhalten. Eine schöne Kirche im Stil des Andenbarocks der Kolonialzeit bietet Gelegenheit, den in Quechua gehaltenen Gottesdienst zu besuchen. Die Grundmauern der Kirche stammen bereits aus der Inka-Zeit und dienten als Fundament für den Palast Túpac Yupanquis, dessen Lieblingsort Chinchero war. Die Innenmauern und das Dach der Kirche sind mit religiösen Zeichnungen geschmückt, die Inka-Persönlichkeiten und Figuren der Inka-Mythologie darstellen.

Die Stadt liegt auf der Hochebene der Anden und fast 500 Meter höher als Cusco, was man am etwas raueren Klima spürt. 

Imagefilm über Chinchero  HIER KLICKEN 

 

Beim Besuch einer Weberinnen-Kooperative in Chinchero erfahren Sie, wie Textilien traditionell hergestellt und mit Pflanzenfarben gefärbt werden. An praktischen Beispielen zeigen die Frauen der Kooperative, wie Pflanzen aufbereitet werden, um als Färbemittel eingesetzt werden zu können.

 

Zum Video über die Weberinnen-Kooperative von Chinchero  HIER KLICKEN

 

Salzpfannen von Maras

Salzpfannen von Maras

Maras

Auf 3.000 müM befinden sich die Salzpfannen von Maras. Tausende terrassenförmig angelegte Becken fangen das warme Salzwasser des Berges auf. Das Wasser verdunstet in der Sonne, an den Rändern und am Wannenboden bleibt eine weiße Kruste zurück: das kostbare Maras-Salz, "Weißes Gold" der Anden genannt, das wie zu Inka-Zeiten auf diese traditionelle Weise gewonnen wird. Seit einigen Jahren findet das Anden-Salz in Europa und Amerika aufgrund seiner mineralischen Qualität immer mehr Liebhaber. 

Zum Videofilm über Maras  HIER KLICKEN 

  

Ollantaytambo

Ollantaytambo ("Speicher meines Gottes") liegt etwa 90 km nordwestlich von Cusco und auf einer Höhe von 2.600 müM. Der Legende nach soll der Schöpfergott Viracocha die Inka veranlasst haben, die Stadt zu bauen. Die Stadt ist noch immer ein Modell für die Stadtplanung der Inka-Zeit, bestehend aus geraden, engen Straßen mit Häuserblocks, sogenannten "Canchas", die je einen Eingang zum zentralen Innenhof besitzen, der von Häusern umgeben ist. Die Inka bauten in Ollantaytambo Gebäude, die der Verwaltung, dem Militär, der Landwirtschaft und religiösen Kulten dienten.

Der imposante Inka-Komplex, ein Festungsbau mit starken Mauern, überragt die kleine Stadt. Der Inka-Herrscher Manco Cápac zog sich hierher zurück, nachdem Cusco von den spanischen Conquistadores erobert worden war.

Die Festung war aber nicht nur militärische Anlage, sondern auch religiöses Zentrum. Von hier aus kontrollierten die Inkas den Zugang zum Heiligen Tal, und hier war ihr Rückzugsort nach dem verlorenen Kampf gegen die Spanier.

Blick auf Ollantaytambo

Blick auf Ollantaytambo

Zum Video über Ollantaytambo
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Schmalspurbahn nach  Aguas Calientes

Schmalspurbahn nach
Aguas Calientes

Schmalspurbahn nach Aguas Calientes

Aguas Calientes liegt im Tal unterhalb der verborgenen Inka-Stadt Machu Picchu. Die gemütliche Fahrt von Ollantaytambo nach Aguas Calientes dauert rund anderthalb Stunden und führt durch das spektakuläre, oftmals sehr enge Tal des Vilcanota-/Urubamba-Flusses. Die Strecke zählt zu den schönsten Zugstrecken der Welt.

Der Zug ist eine Schmalspurbahn, deren Schienen in den Jahren 1920er-Jahren erbaut wurden. Die Wagons sind komfortabel ausgestattet mit großen, teilweise Panorama-Fenstern, Klapptischen, Gepäckstauraum, Heizung und Klimaanlage.

Die (Touristen)Züge verkehren mehrmals am Tag unter den Namen "Vistadome", "Expedition" und in der Luxusversion als "Hiram Bingham". Daneben gibt es noch lokale Züge, die jedoch ausschließlich der einheimischen Bevölkerung zur Verfügung stehen (und, wie man sich vorstellen kann, einen Bruchteil des Touristenpreises kosten). Frühmorgens geht es von Cusco und Ollantaytambo los, abends dann vom Bahnhof Auguas Calientes wieder zurück.

Zum Video über die Zugfahrt von Ollantaytambo nach Aguas Calientes HIER KLICKEN

 

Aguas Calientes

auch "Machu Picchu Dorf" genannt, ist ein Touristenort im Hinterland von Cusco. Auf 2.090 müM gelegen verfügt er über ein subtropisches Klima. Der Ort ist nur per Schmalspurbahn erreichbar, eine Straßenverbindung gibt es nicht. Attraktionen des Ortes sind ein schöner Kunsthandwerksmarkt, ein Thermalbad, ein Schmetterlingshaus, dutzende Massage-Salons zur Regenerierung müder 4-Tage-Inkarail-Wanderer, ein Machu-Picchu-Museum mit botanischem Garten und der Aufstieg auf den Berg Putucusí. 

Zum Video über Aguas Calientes HIER KLICKEN

Aguas Calientes

Aguas Calientes

 

Machu Picchu ("alter Gipfel"), die magische Stadt der Inkas

Machu Picchu

Machu Picchu

... und eines der Weltwunder der Neuzeit. Die Magie dieses Ortes auf 2360 müM zieht jeden in seinen Bann, die Faszination dieses Ortes ist überwältigend. In einmaliger Vollkommenheit haben die Inka-Architekten unter Pachacútec im 15. Jhd. eine Stadt in die subtropische Berglandschaft gesetzt, die sich kongenial in ihre Umgebung einfügt. Für die Inkas waren Berge Götter, und so wurden die Berge und die Landschaft in die Stadtplanung einbezogen, was sich insbesondere bei den religiös-zeremoniellen Gebäuden äußert. Der "Tempel der drei Fenster", die Sonnen-Kultstätte "Intihuatana", der Sonnen-und Mondtempel, der Tempel des Kondors und viele weitere Gebäude und verborgene Stellen sind auf einem geführten Rundgang zu besichtigen, es bleibt aber auch immer noch Zeit, den Zauber von Machu Picchu auf eigene Faust zu erspüren.

Die Entstehungsgeschichte der Anlage ist noch nicht endgültig geklärt. Einer Theorie zufolge handelte es sich um eine königlich-religiöse Zufluchtstätte der Inkas. Den spanischen Eroberern jedenfalls blieb die Festung verborgen, weshalb die Mauern nicht von ihnen zerstört wurden. Erst der Amerikaner Hiram Bingham, der Hinweisen auf eine verborgene Inka-Stadt nachgegangen war, entdeckte 1911 die Ruinen wieder und begann daraufhin, sie freizulegen.

 

Huayna Picchu ("junger Gipfel")

Huayna Picchu

Huayna Picchu

... ist der Name des "Zuckerbergs" im Hintergrund der Inka-Festung Machu Picchu.

Der Berg kann bestiegen werden, der Aufstieg dauert ca. 1 Std., verbunden allerdings mit einigen Anstrengungen. Der Weg führt teilweise durch Höhen, an steilen Abschnitten sind Halteseile befestigt.

Täglich werden nur 500 Besucher zugelassen, die Aufstiege können zwischen 7.00 und 13.00 Uhr begonnen werden, bis um 16.00 Uhr muss man wieder unten am Eingang angekommen sein.

Alternativ kann auch der Berg gegenüber bestiegen werden, der Machu Picchu, der der Anlage auch den Namen gab. Der Aufstieg dauert länger, ist etwas anstrengender, der Ausblick jedoch spektakulärer. Die allerorts bekannten "Standard"-Fotos von Machu Picchu wurden vom Berg Machu Picchu aus aufgenommen.

 

 TV-Doku (Phoenix) über die Geschichte von Machu Picchu HIER KLICKEN

 

Iquitos, Stadt am Amazonas

Iquitos ist die Hauptstadt des Departments Loreto und liegt am Ufer des Amazonas. Durch den Handel mit Kautschuk war Iquitos einst eine der reichsten Städte der Welt. Von diesem Reichtum zeugen noch heute prächtige, mit Keramikfließen geschmückte Jugendstil-Villen der Kautschukbarone aus der Kolonialzeit. Sogar Gustave Eiffel, der Erbauer des Eiffelturms, errichtete dort ein ganz aus Metall gebautes Haus, die "Casa de Hierro", eines der Wahrzeichen der Stadt.

Die Stadt ist nur per Flugzeug oder per Schiff errechbar, eine Straße dorthin gibt es bis heute nicht. So enden alle Straßen, die aus Iquitos herausführen, über kurz oder lang im peruanischen Urwald. Diese Insellage mitten im Urwald gibt Iquitos eine ganz besondere Athmosphäre.

Mit der Gründung von Iquitos habe sich "die Menschheit eine unglaubliche Albernheit erlaubt", wie ein Online-Artikel behauptet (http://stockpress.de/2001/01/01/die-merkwurdigste-stadt-der-welt/). Mit Sicherheit wird der tropisch-feuchtheiße, morbide Charme dieser bisweilen unwirklich anmutenden Stadt auch Sie in seinen Bann ziehen!

Ein filmisches Denkmal setzte der Regisseur Werner Herzog der Stadt, indem er in und um Iquitos seinen Film "Fitzcarraldo" drehte (https://de.wikipedia.org/wiki/Fitzcarraldo).

Iquitos, Blick auf den Amazonas

Iquitos, Blick auf den Amazonas

 

Film über Iquitos (auf Spanisch)
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Das "Amazon Rescue Center" bei Iquitos hat es sich, unterstützt vom Dallas World Aquarium, zur Aufgabe gemacht, Manatís -das sind Amazonas-Seekühe- vor dem Aussterben zu bewahren. Bei einem Besuch im Schutzzentrum können Sie sogar selbst Seekühe füttern!

 

 

http://www.centroderescateamazonico.com

Fütterung von Manatís

Fütterung von Manatís


La Cantuta, Perus Nationalblume     Keramik aus Peru     Paranuss, Exportfrucht  aus dem Urwald     Kopf der Chavin-Kultur

La Cantuta, Perus Nationalblume

 

Keramik aus Peru

 

Paranuss, Exportfrucht
aus dem Urwald

 

Kopf der Chavin-Kultur