info@see-guide.de

23-tägige Erlebnis-Rundreise zu den Höhepunkten Perus

vom 01. - 23. November 2019

Pazifikküste - Andenhochland - Amazonas

ab nur € 3.299,- 


Grabkammer des Señor de Sipán  

  Vögel im Mangrovenwald/Tumbes  

Grabkammer des Señor de Sipán/ Chiclayo

 

Festsaal in Chan Chan/Trujillo

 

Vögel im Mangrovenwald/Tumbes

  Strand bei Zorritos/Nordperu

Verlängerungswoche vom 22. - 30. November 2019

nur € 899,-

Trujillo - Señor de Sipán - Mangrovenwälder - Pazifischer Trockenwald - Erholung am Pazifikstrand


Eine 23-tägige Rundreise durch ein so vielseitiges und spannendes Land wie Peru ist eine Elebnis-, jedoch keine Erholungsreise. Unsere Reise führt Sie zwar zu den absoluten Höhepunkten Perus - wie etwa den Nasca-Linien, Machu Picchu, den Titicacasee, Cusco und an den Amazonas - aber das ist immer noch nur ein Teil dieses schönen und faszinierenden Landes.

Aber wenn Sie nun schon mal hier sind - mit das Anstrengendste ist ja ohnehin die Hin-und-Her-Fliegerei - dann lernen Sie doch auch noch den Norden Perus kennen! Entspannen Sie ein paar Tage an karibisch anmutenden Stränden und lernen Sie die vom Tourismus noch nahezu unberührten Schönheiten der Natur und ihre Tierwelt kennen.

Was im Andenhochland die Inkas, das waren an der Nordküste Perus die Kulturen der Mochica und der Chimú. Es wäre schade, bei einer Reise durch Peru diese Region und Kulturen nicht zu erkunden!  


Spitzkrokodil in den Mangrovenwäldern bei Tumbes

Spitzkrokodil aus den Mangrovenwäldern bei Tumbes

Willkommen im wilden Norden!


8 Tage Archäologie, Naturparks
und Relaxen am Traumstrand
 


Verlängerungswoche vom 22. - 30. November 2019: Reiseroute Tag für Tag


Reisegruppe in Trujillo

Kolonialhaus in Trujillo

Kolonialhaus in Trujillo

Marinera-Tänzerinnen in Trujillo

Marinera-Tänzerinnen in Trujillo

22. Tag (Freitag): Vom Amazonas an den Pazifik

Das Flugzeug bringt Sie am späten Nachmittag von Iquitos zurück nach Lima. Statt zurück nach Deutschland geht es direkt weiter in das rund 560 km nördlich von Lima gelegene Trujillo.

Trujillo ist die Hauptstadt der Region La Libertad und mit rund 710.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Perus. Der nahe Pazifik sorgt für angenehmes und frühlingshaftes Klima. Die Stadt ist ein beliebtes Ziel für Touristen und gilt als die Kulturhauptstadt von Peru, da hier große peruanische Denker und Schriftsteller gelebt haben.  

Das heutige Trujillo liegt in der Zentralregion der präkolumbianischen Moche- und Chimú-Reiche. Die Moche - auch Mochica genannt - entwickelten ab dem 1. Jhd. n. Chr. eine ausgeklügelte Ackerbautechnik und ein Terrassierungs- und Bewässerungssystem, welches das Wasser aus dem Hochland der Anden in die wüstenhafte Moche-Region umleitete. Sie fertigten außerdem einzigartige Keramikarbeiten und Kupferschmuck. Hinsichtlich der Technologie ist die Moche-Kultur mit der Kupfer- und Bronzezeit in Europa vergleichbar. Ab dem 8. Jahrhundert sind jedoch keine Moche-Funde mehr nachweisbar. Die Kultur ging unter, vermutlich aufgrund von Naturkatastrophen, die durch das Klimaphänomen El Nino ausgelöst wurden. 

Die Chimú beherrschten das Gebiet zwischen 1250 und 1470, bis sie schließlich von den Inka besiegt wurden. Auch ihre Kultur hinterließ im Gebiet um Trujillo wichtige archäologische Stätten.

Was im Andenhochland die Inkas, das waren an der Nordküste Perus die Kulturen der Mochica und der Chimú. Es wäre schade, bei einer Reise durch Peru diese Region und Kulturen nicht zu erkunden!

Wir übernachten in Trujillo.


23. Tag (Samstag): Trujillo

Nach dem Frühstück erkunden wir auf einem Rundgang die Altstadt von Trujillo mit ihren prachtvollen, palastähnlichen Gebäuden aus der Kolonialzeit. 1820 wurde hier die Unabhängigkeit Perus ausgerufen. Daran erinnert eine Freiheitsstatue auf dem Plaza de Armas im Herzen Trujillos.

Als nächstes besichtigen wir die aus Adobe-Ziegel erbauten "Huaca de la Luna" und "Huaca del Sol". "Huaca" steht für "Heiligtum", die "Huaca de la Luna" ist der Mondtempel, die "Huaca del Sol" der Sonnentempel. Beide liegen etwas außerhalb der Stadt.

Der Mondtempel ist mit seiner Grundfläche von 290 x 210 m etwas kleiner als der Sonnentempel und besteht aus vier durch Mauern und Plattformen miteinander verbundenen Pyramiden, die für vier verschiedene Bauphasen zwischen dem 3.-8. Jahrhundert stehen. 500 m gegenüber wurde der Sonnentempel errichtet. Zur Moche-Zeit befand sich dazwischen eine sogenannte urbane Zone mit Wohn- und Bestattungsstätten.

Die Wände des Mondtempels zeigen gut erhaltene Malereien und Friese mit mythischen Persönlichkeiten, Tiergestalten und anthropomorphen Wesen sowie Sonnen, Sterne, florale und abstrakte Motive. Die Bedeutungen dieser Darstellungen sind noch weitgehend ungeklärt.

Weiter geht es zur Stadt Chan-Chan, die aus Lehmziegeln erbaut wurde. Sie war die Hauptstadt des prä-inkaischen Chimú-Reiches und wurde um 1300 n. Chr. erbaut. In der damaligen Zeit war Chan Chan mit ihren ca. 60.000 Einwohnern vermutlich die größte Stadt Amerikas und eine der größten der Welt. Die Kultur hat der Nachwelt eine große Anzahl an Kunstgegenständen aus Gold, Silber und Keramik hinterlassen. Um 1470 endete die Kultur der Moche und damit die Blütezeit der Stadt mit der Eroberung durch die Inka.

Das Klimaphänomen El Niño setzt mit seinen starken Regenfällen der Lehmziegelstatt stark und fortwährend zu. Von der Stadt Chan-Chan erhalten sind noch einige Festsäle mit prachtvollen Wandverzierungen, die besichtigt werden können. Seit 1987 zählt Chan-Chan zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Der Tag klingt aus mit einem Besuch im nahegelegenen Küstenstädtchen Huanchaco. Ein beliebtes Fotomotiv sind die Schilfboote, "Caballitos de Tortora" (Tortora-Pferdchen) genannt. Mit ihnen fahren die lokalen Fischer schon seit Jahrhunderten aufs Meer hinaus. Bekannt ist Huanchaco auch wegen seiner schönen Strände und den für Wellenreiter idealen Wellen. Erfrischen Sie sich mit einem Sprung ins Meer oder lassen Sie sich von einer Surfschule in die Kunst des Wellenreitens einführen! An der Strandpromenade bieten zahlreiche Restaurants leckere Fischgerichte zum Abendessen, während am Horizont gegenüber die Sonne im Pazifik versinkt.

Am Abend noch geht die Reise entlang der Küste weiter nach Chiclayo. Im Bus mit bequemen Ruhesesseln erreichen wir nach nur 4 Stunden unser Hotel.

Wir übernachten in Chiclayo.

Mauerdetail in Chan Chan

Mauerdetail in Chan Chan

Der Sonnentempel bei Trujillo

Der Sonnentempel bei Trujillo

Wandfries im Mondtempel

Wandfries im Mondtempel

Der Badeort Huanchaco bei Trujillo

Der Badeort Huanchaco bei Trujillo


Landschaft bei Chiclayo

Landschaft bei Chiclayo

Huaca Rajada, Fundort der Gräber des Señor de Sipán

Huaca Rajada, Fundort der Gräber des Señor de Sipán

Grab in der Huaca Rajada

Grab in der Huaca Rajada

Gräber in der Huaca Rajada

Goldmaske der Sicán-Kult

Goldmaske der Sicán-Kult

Der "Señor de Sipán". Ausstellungsstücke im Sipán-Museum in Lambayeque

Der "Señor de Sipán". Ausstellungsstücke im Sipán-Museum in Lambayeque

Priester der Sipán-Kultur. Figur auf dem Paseo Yurtuque

Priester der Sipán-Kultur.
Figur auf dem Paseo Yurtuque

24. Tag (Sonntag): Archäologie-Tour rund um Chiclayo

Nach dem Frühstück starten wir in die Umgebung von Chiclayo. 

Chiclayo ist die Hauptstadt der Region Lambayeque mit ca. 634.000 Einwohnern. Die Stadt liegt direkt an der Panamericana und rund 20 km von der Pazifikküste entfernt. Peruaner nennen die Stadt auch "Stadt der Freundschaft".

Die Umgebung von Chiclayo ist bekannt für die zahlreichen Ausgrabungsstätten der Mochica-Kultur, auch Moche-Kultur genannt. Hier wurden die ältesten Wandmalereien Amerikas entdeckt. Der Sensationsfung gelang 1987 dem peruanischen Archäologen Walter Alva, als er 30 km östlich von Chiclayo zwei Pyramiden freilegte, die 16 mit Gold, Silber und Keramiken wertvoll ausgestattete Königsgräber enthielten, bekannt geworden unter dem Namen "Señor de Sipán".

Chiclayo liegt ebenso wie Trujillo in der Zentralregion der präkolumbianischen Moche- und Chimú-Reiche. Die Lambayeque-Kultur, auch Sicán-Kultur genannt, schloss sich an die untergegangenen Mochica an, konnte jedoch deren Hochkultur nicht erreichen. Auch sie fiel letztlich El Niño zum Opfer.

Von Chiclayo aus führt uns der Weg zunächst rund 30 km östlich zur Huaca Rajada. Hier wurden 1987 die Königsgräber von Sipán entdeckt. Vermutlich handelte es sich beim "Señor de Sipán" ("Herr von Sipán") um einen hohen Adligen. In den Gräbern fand man außerdem den Priester und den obersten Kriegsherrn des "Señor de Sipán" bestattet, wohl damit ihm diese auch nach dem Tod dienen konnten. Der Herrscher selbst befand sich im Grab in Begleitung seiner Konkubinen und weiterer Angehöriger seines Volkes, von denen zum Zeitpunkt seines Todes einige geopfert worden waren. In der rechten Hand hielt er ein goldenes Zepter, die Grabdarstellung zeigt zu seinen Füßen besiegte und unterworfene Gegner. Kopf- und Ohrschmuck dienten als sichtbare Zeichen der Regentschaft. Zu besichtigen sind die Gräber mit den Nachbildungen der hier Bestatteten.

In unmittelbarer Nachbarschaft wurde 2009 das "Museo del Sitio" eröffnet, das neueste Grabfunde der Königsgräber ausstellt.

Weiter geht es in das 21 km nördlich von Chiclayo gelegene Sican-Museum im Städtchen Ferreñafe. Die Sicán- oder Lambayeque-Kultur bestand im Zeitraum zwischen 750 und 1100 n.Chr, das sehr gut und anschaulich gestaltete Museum zeigt das Alltagsleben sowie Gräber und Grabfunde der religiös geprägten Lambayeque-Kultur. Insbesondere die Goldartefakte, bestehend aus Masken und Schmuck, sind überaus sehenswert.

Weiter nördlich besuchen wir bei Túcume die archäologische Anlage, bestehend aus 26 Pyramiden, die um das Jahr 1100 n.Chr. während der späten Phase der Sicán-Kultur aus ungebrannten Lehmziegeln errichtet wurden. Als erster Forscher in der Region gilt der deutsche Ingenieur, Ethnograf und Linguist Heinrich Brüning, der die Pyramiden von Túcume zu Beginn des 20. Jhds. entdeckte. Das dazugehörende kleine lokale Museum zeigt seit 1993 Ausstellungsstücke aus den seit 1989 durchgeführten Ausgrabungen . Eine der Hauptattraktionen sind die Juwelen aus dem Grab von Túcume, die zwischen 1991 und 1992 entdeckt wurden.

Nächste Station ist das im Städtchen Lambayeque gelegene Museum "Museo Tumbas Reales de Sipán" (Museum der königlichen Gräber von Sipán), das 2002 errichtet wurde und dessen Architektur den Pyramiden der Moche-Kultur nachempfunden wurde. Direktor des Museums ist Walter Alva, der Entdecker der Gräber des "Señor de Sipán". 

Der Museumsbesuch beginnt hier im obersten Stock, um den Besuchern die Möglichkeit zu bieten, die Entdeckung der Grabanlage der Huaca Rajada nachzuempfinden. Die Grabkammern des "Señor de Sipán" und seiner mit ihm bestatteten Gefolgsleute und Konkubinen sind detailgetreu nachgebaut, ergänzt durch zahlreiche originale Grabbeigaben, über 600 Juwelen, einer vergoldeten Kupferkrone, Brustpanzern, Spondylus-Muscheln, Kopfschmuck aus Gold und Federn und Schmuckstücken.

Nur wenige Schritte weiter befindet sich das Brüning-Museum, das "Museo Regional Arqueológico Enrique Bruning de Lambayeque" das die Privatsammlung des deutschen Forschers und Entdeckers Heinrich Brüning zeigt. Das Museum wurde als moderne und funktionale Einrichtung errichtet, die von den Werken des französischen Architekten Le Corbusier aus dem 20. Jahrhundert inspiriert wurde . Die über 1500 Stücke stammen aus verschiedenen indigenen Kulturen, darunter eine unschätzbare Textilkollektion und Keramiken der Chimú- und der Vicús-Kultur. Tausende von goldenen Gegenständen werden in versiegelten Räumen aufbewahrt, darunter Grabmasken aus Kupfer, Zeremonialgefäße, Halsketten und Schmuck der Moche-, Chimú- und Lambayeque-Kulturen.

Abends bietet sich in Chiclayo ein Spaziergang auf dem rund 2 km langen "Paseo Yurtuque" an, der gesäumt ist von riesigen Figuren aus den Kulturen der  Moche und der Lambayeque. Oder besuchen Sie den sogenannten "Hexenmarkt" im Zentrum von Chiclayo, mit seiner Unzahl an Kräutern und geheimnisvollen Tinkturen, die gegen alle erdenklichen Wehwehchen helfen.

Am Abend fahren wir in einem bequemen Nachtbus mit Schlafsesseln weiter Richtung  Tumbes.


25. Tag (Montag): Tumbes und Pazifikstrand

Am frühen Morgen erreichen wir Tumbes. Tumbes gilt als die "Stadt des ewigen Sommers", hat rund 110.000 Einwohner und liegt nur 10 km von der Grenze zu Ecuador entfernt.

Wir beziehen unser Hotel in Zorritos, rund 30 km südlich von Tumbes und direkt am tropischen Strand gelegen. Es verfügt über einen Swimmingpool, Liegestühle zum relaxen, schattenspendende Palmen und eine Cocktailbar. Genießen Sie den Tag am fast menschenleeren Strand, beobachten Sie die emsigen Strandkrebse beim unermüdlichen Ausgraben ihrer Löcher sowie kreischende Fregattvögel und Pazifikmöwen beim Fischfang. 

Der heutige Tag bietet Gelegenheit, am Strand und/oder am Hotelpool zu entspannen und im Meer zu baden. Wer mag, kann eine Erkundungswanderung in die nahen, nicht allzu hohen Berge unternehmen. Der Aufstieg wird belohnt mit einem fantastischen Blick über die Pazifikküste. Hier, in den Felsspalten der Berge, brüten verschiedene Seevogelarten, die emsig damit beschäftigt sind, zwischen Meer und Nestern hin und her zu fliegen, um ihren Nachwuchs zu füttern.

Schon vor den Inkas lebte in dieser Gegend ganz im Norden von Peru das Volk der Tumpis, von dem jedoch nur wenige archäologische Reste vorhanden sind, wie etwa der Pyramidenstumpf "Cabeza de Vaca". Die Stadt selbst bietet wenig Sehenswürdigkeiten, ihre Umgebung ist dafür umso atemberaubender. 

Das Umland von Tumbes erstreckt sich über verschiedene Ökosysteme: Lagunen, Sümpfe, Mangrovenwälder und pazifischer Trockenwald.

Südlich von Tumbes liegen die Traumstrände Perus. Das pazifische Meer mutet hier wie die Karibik an, es ist türkisblau und warm. Der kalte Humboldtstrom, der an der südlicheren Pazifikküste Perus zwar für den weltweit größten Fischreichtum, aber auch für recht kalte Wassertemperaturen sorgt, schwenkt hier im Norden Perus nach Westen ab. Dadurch kann die Äquatorialsonne das Meerwasser erwärmen.

Tumbes ist der Fruchtgarten Perus. Mangobäume stehen hier neben Kokospalmen, es wachsen Orangen und Limonen, Bananen, Papayas, Karambola, Chirimoyas und bei uns weitgehend unbekannte, aber sehr leckere Früchte. 

Wir übernachten im Strandhotel bei Zorritos.

Strandhotel bei Zorritos/Tumbes

Strandhotel bei Zorritos/Tumbes

Kathedrale von Tumbes

 Kathedrale von Tumbes 

Plaza de Armas in Tumbes

Plaza de Armas in Tumbes

Sonnenuntergang bei Zorritos/Tumbes

Sonnenuntergang bei Zorritos/Tumbes


Puerto Pizarro

Puerto Pizarro

Mangrovenlandschaft

 Mangrovenlandschaft

Entdeckungspfad durch das Mangrovenunterholz

 Entdeckungspfad durch das Mangrovenunterholz

Grenze Peru-Ecuador

 Laut und wuselig: die Grenze Peru-Ecuador

26. Tag (Dienstag): Ausflug in die Mangrovenwälder

Nordwestlich von Tumbes sorgen üppige Mangrovenwälder, die sogenannten "Manglares de Tumbes", für bezaubernde Naturlandschaften. Bei Flut stehen die Mangroven bis zu 2 m unter Wasser, wobei sich das in den Pazifik mündende Wasser des Tumbes-Flusses mit dem eindringenden Meerwasser vermischt und für eine einzigartige Tierwelt sorgt. Spitzkrokodile leben hier im Brackwasser, vor allem sind die Mangrovenwälder aber ein Gebiet, in dem unzählige Vögel nisten: Fregattvögel, Reiher, Kormorane, Ibise, Flamingos, Störche und Enten - ein Paradies für Vogelkundler.

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus in das Küstenstädtchen Puerto Pizarro, von wo aus wir mit einem Motorboot die Mangrovenwälder erkunden. 

Es geht durch die Kanäle, die vom eingeströmten Wasser des Pazifiks gebildet werden, vorbei an 3 Inseln: der "Isla de Pájaros" (Vogelinsel), der "Isla Hueso de Ballena" (Walknocheninsel) und der "Isla de Amor" (Liebesinsel). Während sich auf der Vogelinsel Hunderte Vögel lautstark um die besten Nistplätze streiten, bieten die anderen beiden Inseln schöne Strände, um im Salz-/Süß-Wasser der Mangrovenwälder zu baden. Unterwegs besuchen wir noch den Krokodil-Zoo, in dem man die typischen (und recht faulen) Spitzkrokodile der Mangrovenwälder bestaunen kann.

Anschließend fahren wir mit dem Bus weiter nach Norden bis fast an die Grenze zu Ecuador. Hier befindet sich der "Santuario Nacional Manglares de Tumbes", der Mangroven-Nationalpark von Tumbes. Ausgedehnte, immer im Wasser stehende Salzwasser-Mangroven bilden hier eine einzigartige Landschaft. Mit dem Motorboot erkunden wir die natürlichen Kanäle, von denen einer die Grenzlinie zu Ecuador bildet, besuchen einen Aussichtspunkt, der von bizarren Mangrovenwurzeln umschlossen ist, und beobachten die Wasservögel, von denen viele Arten nur hier vorkommen.

Die Lagunenlandschaft bietet die idealen Bedingungen, um Reis anzupflanzen. Tabakplantagen und Wälder voller Bananenbäume, durchsetzt mit hohen Kokospalmen, prägen die Anbauflächen.

Gegen Spätnachmittag bietet sich optional ein Abstecher ins nahe Ecuador an. Der Grenzübertritt ist ohne Formalitäten möglich, und der ecuadorianische Grenzort Huaquillas wirkt wie ein einziger großer Markt, wo man im "kleinen Grenzverkehr" alle nur erdenklichen Waren kaufen kann. Hier bietet sich die Gelegenheit, zu einem günstigen Preis einen echten, da in Ecuador gefertigten Panama-Hut zu erstehen.

 Wir übernachten im Strandhotel bei Zorritos.


27. Tag (Mittwoch): Entspannen am Pazifikstrand

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Entspannen Sie am Strand und/oder am Hotelpool.

Wenn Sie jedoch lieber etwas unternehmen möchten, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten: im Badeort El Ñuro, rund 1 Stunde südlich von Zorritos, können Sie mit Meeresschildkröten schnorcheln. Oder Sie unternehmen eine Wanderung im Nationalreservat von Tumbes, rund 40 km östlich vom Hotel gelegen, begeben sich auf eine Kanufahrt auf dem Rio Tumbes, absolvieren einen Kursus in Wellenreiten, fahren mit einem Fischerboot hinaus aufs Meer, beobachten Wale ...

Wir übernachten im Strandhotel bei Zorritos.

Schnorcheln mit Meeresschildkröten in Ñuro

Schnorcheln mit Meeresschildkröten in El Ñuro
Foto©vivamancora.com


 

Blick auf den Rio Tumbes

Am Rio Tumbes

Im Nationalpark "Cerros de Amotape"

 Im Nationalpark von Tumbes

 

28. Tag (Donnerstag): Ausflug in den Nationalpark "Cerros de Amotape" bei Tumbes mit Wanderung

Nach dem Frühstück führt uns ein Ausflug vorbei an endlosen Bananenplantagen in den Pazifischen Trockenwald des Nationalparks "Cerros de Amotape" von Tumbes, etwa 70 km südlich der Stadt.

1975 wurde das Gebiet von der UNESCO zum Biosphärenreservat ausgewiesen. Der Rio Tumbes fließt hier Richtung Pazifik, gesäumt von üppigen tropischen Wäldern. In der Regenzeit von November bis April zeigt sich die hügelige Landschaft in Höhen von 650 - 1600 m in allen Grünschattierungen. Endemische Ceibos und Johannisbrotbäume gedeihen hier; die Früchte des Johannisbrotbaumes werden zu Saft und Süßigkeiten verarbeitet. Das Gebiet ist Lebensraum des nur hier vorkommenden Peruanischen Weißwedelhirsches, aber es leben hier auch Brüllaffen, Spitzkrokodile, Jaguare, Ozelote, Fischotter sowie über 250 Vogelarten.

Der Rand des Trockenwaldes wird von der Landwirtschaft genutzt: Ziegenherden grasen unter Kokospalmen, das Klima erlaubt aber auch den Anbau von eher trockenliebenden Zitrusfrüchten.

Auf einer Wanderung besteigen wir einen Aussichtspunkt, der eine herrliche Sicht auf den Wald und den durchfließenden Rio Tumbes bietet. Unterwegs besuchen wir einen Bauern, bei dem wir Orangen, Limonen, Kokosnüsse, Mangos, Sternfrüchte, Bananen und Papayas direkt vom Baum weg probieren können.

Wir übernachten im Strandhotel bei Zorritos.


29. Tag (Freitag): Entspannen am Pazifikstrand

Am heutigen Tag genießen wir noch einmal den tropischen Strand, der sich vor unserem Hotel erstreckt.

Am Abend fahren wir nach Tumbes, von wo aus wir mit dem  Flugzeug zurück nach Lima fliegen.

Wir übernachten in Lima.

Strandhotel bei Zorritos


Blick vom Larcomar auf den Pazifik

Blick vom Larcomar auf den Pazifik

30.Tag (Samstag): Lima und Rückreise

Nach dem Frühstück haben Sie bis zum Abflug Ihres Flugzeugs Zeit zur freien Verfügung. 


Im Reisepreis enthaltene Leistungen:

• alle Linienflüge in Peru

• alle Flug- und Sicherheitsgebühren

• alle Bustransporte in Peru, längere Strecken in Ruhe- und
   Schlafsesseln*

• alle Eintritte in die genannten Museen (Trujillo und Chiclayo)

• alle Eintritte in die genannten archäologischen Stätten
   (Trujillo und Chiclayo)

• alle Eintritte in die genannten Nationalparks (Tumbes)

• geführter Stadtrundgang in Trujillo

• geführter Rundgang durch die "Huaca de la Luna" und die
   "Huaca del Sol" (Trujillo)

• geführter Rundgang durch Chan Chan (Trujillo)

• geführter Rundgang durch die Ausgrabungsanlage "Señor de
   Sipán" (Chiclayo)

• geführter Rundgang durch die Pyramidenanlage von Túcume
  (Chiclayo)

• geführte Bootstour durch die Mangrovenwälder von
   Puerto Pizarro (Tumbes)

• geführte Bootstour im Mangroven-Nationalpark von Tumbes 

• geführte Wandertour im Biosphären-Nationalpark "Cerros de
   Amotape" (Tumbes)

• Eintritt in den Krokodilzoo von Puerto Pizarro (Tumbes)

• Besuch einer Obstplantage mit Verköstigung (Tumbes)

• 7 Übernachtungen im Doppelzimmer (mit Dusche und WC)
   in komfortablen Hotels, jeweils inkl. Frühstück bzw.
   Frühstückbuffet, davon

► 1 Übernachtung in Chiclayo
► 1 Übernachtung in Trujillo
► 4 Übernachtungen in Zorritos (Strandhotel)
► 1 Übernachtung in Lima

• durchgehende deutsche Reiseorganisation und -leitung
   durch Sylvia Grossmann (Reisleiterin IHK) sowie örtlichen
   Führer/innen

• Hinweise, Reise- und Mitnahmeempfehlungen


* Bei einer Teilnehmerzahl ab 10 Personen erfolgen die Busfahrten im privaten Bus, bei unter 10 Teilnehmer/innen in öffentlichen Bussen.

Fahrtstrecke Trujillo - Chiclayo - Tumbes

Fahrtstrecke Trujillo - Chiclayo - Tumbes

 

Chiclayo

Chiclayo 

 


Nicht eingeschlossen sind:

• Einzelzimmerzuschlag € 120,00 /Person

• Persönliche Ausgaben und Trinkgelder

• alle nicht im Reisepreis enthaltenen Mahlzeiten und Getränke

 

Teilnehmer/innen:

Wir reisen mit Paaren und Einzelreisenden, ohne Altersbeschränkung (körperliche Fitness vorausgesetzt),
ab 6 Teilnehmer/innen.

 

Bitte beachten Sie auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen

 

Trujillo

Trujillo


 

Strand bei Tumbes

 

Kormoran in den Mangroven

 Baden im Rio Tumbes  

Walbeobachtung vor der Küste von Tumbes

Strand in Máncora/Tumbes

 

Kormoran in den Mangroven

 

Baden im Rio Tumbes

 

 Walbeobachtung vor der Küste 
foto©veleritosperu.com